Samstag, 30. September 2017

Letzter Tag auf Pico

Die Zeit ist schnell vergangen, die kleine Insel ist mir ans Herz gewachsen. Es ist alles so ursprünglich und ruhig. Was die Natur vorgibt, wirkt sich wahrscheinlich auch auf die Menschen aus. Wobei sie es ja teilweise auch schwer haben. In einem seismisch wie vulkanisch so aktivem Gebiet zu leben geht bestimmt auch nicht spurlos an einem vorbei.
Den heutigen Tag nutze ich noch um nach Lajes, dem nach Madalena und São Roque dritten größeren Ort zu fahren. Die Landschaft fasziniert einfach immer auf's Neue. Verliebt habe ich mich in die Kühe. Sie leben ein wahrlich glückliches Leben, auch wenn Ihnen genauso wie allen anderen Viechern ein Ende im Kochtopf vorherbestimmt ist. Es gibt so viele verschiedene Rassen und sie sind viel größer als unsere Schwarzbunten.
Morgen früh muss ich um 9 am Flughafen sein

















Freitag, 29. September 2017

São Jorge

Heute steht also São Jorge auf dem Reiseplan. Sie ist wie alle Azoreninseln vulkanischen Ursprungs, hat aber keine Calderas. Die Besonderheit hier sind Fajãs, kleine der Steiküste vorgelagerte Landzungen. Die Steilküsten sind hier 400 bis 700 m hoch und die Fajãs  waren bzw. sind auch heute teilweise noch nicht über eine Straße zu erreichen. Seit dem schweren Erdbeben 1980 sind viele Fajãs verlassen. Ansonsten ist die Insel für ihren guten Käse bekannt uns es wird in Europa nur hier, in geringer Menge Kaffee angebaut. Allerdings hab ich die Plantage nicht gefunden, den Kaffee der Sorte Robusta aber probiert.
Die Insel ist schön, besser gefallen mir bisher aber Pico und Faial.

























































Donnerstag, 28. September 2017

Faial

Horta auf Faial ist nur ca. 1/2 h von Madalena/Pico entfernt. Die Überfahrt ging also sehr schnell. Zuerst bin ich ganz in den Nordosten gefahren um mir die immer noch beeindruckend anzuschauenden Auswirkungen des letzten Ausbruch des Capelinhos anzuschauen. Der Vulkan spuckte ein ganzes Jahr und danach hatte sich ein neues Stück Land gebildet. Der Leuchtturm, der bis dahin direkt am Wasser stand, steht jetzt 500 m von diesem entfernt. Es ist eine surreale Landschaft und man wird ganz ehrfürchtig vor den Kräften der Natur.
2. Ziel war dann die Caldeira do Cabeço Gordo, ein vor 16000 Jahren zuletzt aktiven Vulkans, der aber auch  nicht erloschen ist. Die Caldera mit 2 km Durchmesser und 500 m Tiefe ist schon sehr beeindruckend. Leider war der Kraterrand in dichtem Nebel, so dass die Bilder nicht annähernd wiedergeben, was da zu sehen war.
Danach ging es zu verschiedenen Punkten auf der Insel und um 16.45 wieder zum einschiffen.





















Dia del Portugal - heute ist Feiertag