Montag, 2. Oktober 2017

Lagoa azul, Lagoa verde, Sete Cidades ...

Der erste Trip sollte mich heute zu den o.g. Seen bringen, die in blau und grün schimmern. Das Wetter schien mitzuspielen, mit Sicherheit kann man das hier immer erst sagen, wenn der Tag vorbei ist. Bilder geben eh nur immer einen Teil dessem wieder, was man wirklich erlebt hat. Atmosphärisches lässt sich eben nicht auf einem Chip speichern.

Also das Wetter war zum fotografieren bestens geeignet und auch für mich zum herumlaufen usw. Ein altes Hotel steht am besten Ausblick auf die beiden Seen und es ist schon etwas gespenstisch durch die Räume, über die Etagen bis auf's Dach zu laufen. Warum ist es jetzt eine Ruine, Fehlkalkulation oder was anderes?

Sete Cidades (sieben Städte) heißen die Orte am Fuß der riesigen Caldera.

Danach bin ich an der Küste noch etwas entlanggefahren - habe immer wieder schöne Ausblicke genossen oder hier und da ein Weilchen verbracht. Jetzt ist es 19.30 Uhr und ich werde das Auto abstellen und mir was zum Abendessen suchen.

Vielleicht versuche ich es nachher mal wieder mit Bildern, aber das nervt wie gesagt ...





















Sonntag, 1. Oktober 2017

Weiterreise nach São Miguel

Frühstücken, die letzten Sachen in den Koffer schmeißen und ab geht's zum Aerogare do Pico. So ein kleiner Flugplatz ist natürlich sehr gemütlich und man muss sich keine Sorgen machen irgendetwas suchen zu müssen, geschweige denn nicht zu finden. Die Abgabe des Mietwagens verlief auch problemlos.
Der technische Zwischenstop auf Terceira, wie der Name erkennen lässt, der drittgrößten Azoreninsel ist bei diesem Flug eigentlich immer mit drin, war dann abgesagt und wurde letztendlich aber doch durchgeführt.
In Ponta Delgada angekommen, hab ich wieder einen Mietwagen geholt und bin dann erstmal direkt nach Ribeira Grande in mein Hotel gefahren, um mich nachdem ich mich umgezogen hatte, wieder auf den Weg zu machen, die Insel zu erkunden. Viel sollte es heute nicht werden, ein etwas ruhigerer Tag ist auch mal schön.
So habe ich mich dann nach der kleinen Spritztour zum Lagoa da Fogo und zum Pico da Barossa nur noch auf den Markt gesetzt und dem Treiben zugeschaut. Nach 22 Uhr gab es dann noch eine Wahlveranstaltung der PSD - einer christlich, liberalkonservativen Partei. Erstaunlich wie viele junge Leute die Fahnen geschwungen haben.
Der erste Eindruck von São Miguel: Es riecht hier und dort nach faulen Eiern, im ländlichen Bereich auch mehr nach Kuh. Und es ist doch alles größer und infrastrukturell erschlossener als auf Pico oder Faial.
Die Natur ist natürlich genauso grandios aber man hat Wege zu machen um dorthin zu kommen. Auf Pico war alles dichter und kleiner.














Samstag, 30. September 2017

Letzter Tag auf Pico

Die Zeit ist schnell vergangen, die kleine Insel ist mir ans Herz gewachsen. Es ist alles so ursprünglich und ruhig. Was die Natur vorgibt, wirkt sich wahrscheinlich auch auf die Menschen aus. Wobei sie es ja teilweise auch schwer haben. In einem seismisch wie vulkanisch so aktivem Gebiet zu leben geht bestimmt auch nicht spurlos an einem vorbei.
Den heutigen Tag nutze ich noch um nach Lajes, dem nach Madalena und São Roque dritten größeren Ort zu fahren. Die Landschaft fasziniert einfach immer auf's Neue. Verliebt habe ich mich in die Kühe. Sie leben ein wahrlich glückliches Leben, auch wenn Ihnen genauso wie allen anderen Viechern ein Ende im Kochtopf vorherbestimmt ist. Es gibt so viele verschiedene Rassen und sie sind viel größer als unsere Schwarzbunten.
Morgen früh muss ich um 9 am Flughafen sein

















Dia del Portugal - heute ist Feiertag